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Ich und die Pandemie

Filmdokumentation über die Situation von geflüchteten Menschen in Nürnberg während der Corona-Pandemie. Eine Koproduktion von Theater Thevo e.V. und Theaterlabor Nürnberg.

Konzept & Regie: Irfan Taufik

Das Projekt wurde von Demokratie Leben gefördert. Gedreht wurde nach dem ersten Lockdown im Herbst 2020.

Inhalt

Die aktuelle Situation mit dem Corona Virus ist für alle nicht einfach, und besonders hart trifft sie geflüchtete Menschen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft, einer Wohngemeinschaft oder auch in Einzelzimmern leben. Durch meine vielen ehrenamtlichen Aktivitäten in der Flüchtlingsarbeit in Nürnberg und der Betreuung und Begleitung geflüchteter Jugendlicher und junger Erwachsener, konnte ich die Auswirkungen der Pandemie auf diese Menschen hautnah mitbekommen. Es gab ebenso Nachteile wie Vorteile in dieser Ausnahmesituation, über die man reden musste. Es gibt einige Beispiele von geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die als Vorbild dienen können, wie diese schwierige Zeit trotz widrigster Umstände positiv überwunden werden kann.

Onlinepremiere am Freitag, 5. Februar 2021 um 20 Uhr auf YouTube:  HIER KLICKEN

Die Pandemie hat für unsere Arbeit ein doppeltes Problem geschaffen. Theater lebt davon, dass Menschen in einem Raum zusammenkommen; genau das war verboten. Und die Menschen, mit denen wir arbeiten, traf die Isolation besonders hart: Wer allein in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in einer kleinen Wohnung sitzt, ohne die Sprache und ohne Netzwerk, für den war das Theaterlabor oft der einzige feste Termin der Woche.

Daraus ist dieses Projekt entstanden. Statt auf bessere Zeiten zu warten, haben wir das Thema selbst genommen – und aus dem Ausnahmezustand Material gemacht.

Im Rückblick fällt auf, wie schnell diese Zeit aus der öffentlichen Erinnerung verschwunden ist. Umso wichtiger sind Arbeiten, die festhalten, wie sich das damals angefühlt hat.

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