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„Kein Land für niemand“: Filmvorführung und Gespräch im Kino Uferpalast Fürth

Am 2. Oktober 2025 lief im Kino Uferpalast in Fürth der Dokumentarfilm „KEIN LAND FÜR NIEMAND – Abschottung eines Einwanderungslandes“, im Anschluss gab es ein Publikumsgespräch.

Der Titel des Films sagt, worum es geht: um die Widersprüche eines Landes, das seit Jahrzehnten Einwanderungsland ist und sich zugleich immer neue Verfahren ausdenkt, um Einwanderung zu begrenzen. Zwischen diesen beiden Sätzen leben mehrere Millionen Menschen.

Ich sitze bei solchen Gesprächen mit einer doppelten Rolle da. Ich bin Künstler, und ich bin jemand, der diese Verfahren selbst durchlaufen hat. Beides lässt sich schwer trennen. Was ich versuche, ist, nicht in der Rolle des Betroffenen zu bleiben, der seine Geschichte erzählt und damit ein Publikum berührt. Berührung allein ändert nichts.

Interessanter finde ich die Frage, die nach solchen Filmen meistens zu kurz kommt: Was macht das mit einer Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat? Nicht mit den Geflüchteten – mit den anderen. Wer täglich liest, dass Menschen an Grenzen abgewiesen werden, und weiterfrühstückt, verändert sich auch.

Kinos wie der Uferpalast sind für solche Abende wichtig. Ein Film im Saal, mit fremden Menschen daneben, wirkt anders als derselbe Film allein am Bildschirm.

Quelle: Kino Uferpalast Fürth, Vorführung am 2. Oktober 2025.

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