Meistgelesen

Passende Themen

ROOTS

„ROOTS“ erkundet die Suche nach den eigenen Wurzeln – persönlich und kollektiv. Mit non-linearer Erzählweise, mehrsprachigen Dialogen, Tanz, Musik und symbolischen Darstellungen hinterfragt die Performance Zugehörigkeit, Entfremdung und kulturelle Prägung. Sie thematisiert, wie Identität durch Sprache, Geschichte und Migration geformt wird und regt zur Reflexion über Heimat, Tradition und Selbstwahrnehmung in einer globalisierten Welt an. Ein kraftvoller Raum für Dialog und Selbstentdeckung.

Konzeption, Inszenierung und Schauspiel: Irfan Taufik
Regieassistenz: Ulrike Reinhold, Anna Wißmüller
Kostüm und Maske: Veronika Stünkel
Bühnenbild: Babis Panagiotidis
Video- und Lichtdesign: Nikolaus Struck
Fotografie: Hamudie Saleh
Grafikdesign: Martin Schülbe
Technische Leitung: Robert Merget

Nächste Aufführung

Aktuell keine weiteren Aufführungen in Planung.

Nicht-lineares Erzählen ist bei diesem Stoff keine Stilfrage. Wer nach seinen Wurzeln sucht, erinnert sich nicht chronologisch. Erinnerung springt: ein Geruch, ein Satz der Großmutter, ein Bahnhof, dann wieder die Gegenwart. Ein Stück, das das nachbildet, ist ehrlicher als eines, das eine Biografie ordentlich von vorn nach hinten erzählt.

Die Mehrsprachigkeit auf der Bühne ist aus demselben Grund kein Effekt. In unserem Ensemble wechseln Menschen im Alltag zwischen Sprachen, je nachdem, worüber sie sprechen. Manches lässt sich in der zweiten Sprache leichter sagen, weil sie weniger wehtut. Anderes geht nur in der ersten.

Das Publikum versteht dabei nicht jedes Wort – und merkt, dass das die eigentliche Erfahrung ist, um die es geht.

Weitere Artikel