Am 25. Oktober 2024 sind uns in Nürnberg die Mittelfränkischen Integrationspreise überreicht worden – von Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann und Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum. Es war das siebzehnte Mal, dass die Regierung von Mittelfranken diesen Preis für gelungene und nachhaltige Integrationsarbeit ausgeschrieben hat.
In der Begründung heißt es, das Theaterlabor schaffe einen Raum für Theater und Kunst für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, inklusiv und partizipativ. Seit 2002 bringe es unter der Leitung von Irfan Taufik Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, eröffne neue Perspektiven für gegenseitiges Vertrauen und fördere Sprache, Kultur und schauspielerische Fähigkeiten. Wir seien, so die Formulierung, sozialer Kitt für Nürnberg.
Wir zitieren das nicht, um uns zu schmücken, sondern weil dort etwas beschrieben wird, das wir selten so klar formuliert bekommen. „Partizipativ“ ist bei uns keine Methode aus einem Förderantrag. Es heißt schlicht, dass die Stücke aus dem entstehen, was die Leute mitbringen – ihre Sprachen, ihre Geschichten, ihre Art zu erzählen.
Der Preis ist außerdem eine Erinnerung daran, dass Integration in Mittelfranken seit siebzehn Jahren als Aufgabe verstanden wird, an der man dranbleiben muss. Preise werden nicht für Zustände vergeben, sondern für Arbeit.
Quellen: Regierung von Mittelfranken, Pressemitteilung „Mittelfränkische Integrationspreise 2024 in Nürnberg überreicht“; Wochenzeitung.

