„Da steckt Disziplin dahinter“ – ein Satz, der in Berichten über unsere Arbeit selten fällt und mir deshalb wichtig ist.
Über Theaterprojekte mit Geflüchteten wird meist im Ton der Fürsorge geschrieben: Es sei bewegend, es sei wertvoll, es tue den Menschen gut. Das stimmt alles und lässt einen Teil weg. Wer bei uns mitspielt, kommt über Monate jede Woche, lernt Text, hält Absprachen ein, steht auch dann auf der Bühne, wenn der Tag schlecht war. Das ist Arbeit, und sie verlangt genau das, was in der Überschrift steht.
Über die Probenarbeit im Theaterlabor und den Anspruch, den ein Laienensemble an sich selbst stellt.
Veröffentlichung in den Nürnberger Nachrichten am 9. Mai 2018


