In Hochhaus 23 geht es um Menschen, die unter dem Dach eines fiktiven Nürnberger Hochhauses leben. Was wissen sie eigentlich voneinander? Welche Konflikte gibt es? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Türen?
Nach dem Erfolg von Die rote Jacke war dies die zweite große Produktion des Theaterprojekts International unter meiner Regie.
Aufführungen
- Premiere: 1. Dezember 2018, 19 Uhr – Kulturladen Loni-Übler-Haus, Nürnberg
Nächste Aufführung
Ein Hochhaus ist ein Dorf, das übereinandergestapelt wurde. Man teilt Wände, Aufzüge und Müllräume – und weiß voneinander oft nur, wann jemand duscht.
Für ein Stück ist das eine ideale Anlage, weil es keine Erklärung braucht. Jeder im Publikum kennt das Gefühl, jemandem zum hundertsten Mal im Treppenhaus zu begegnen und nicht zu wissen, wie er heißt. In den Szenen wird daraus eine Frage, die für Nürnberg wie für jede Großstadt gilt: Wie viel Nachbarschaft ist nötig, damit ein Haus funktioniert – und wie viel Fremdheit hält man aus?
Die Figuren haben wir gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt. Vieles, was auf der Bühne wie erfunden wirkt, stammt aus echten Hausfluren.

