Ein Flüchtlingslager in der Türkei. Das Fernsehen zeigt einen jungen Mann in einer roten Jacke. Sarah aus Deutschland ist sich sicher, genau ihre Lieblingsjacke zu erkennen – die, die ihre Mutter zur Altkleidersammlung gegeben hat. Wie ist das möglich?
Das Stück erzählt die Geschichte dieser Jacke und der Menschen, durch deren Hände sie geht. 2018 inszenierte ich Die rote Jacke mit dem Theaterlabor Nürnberg. Es war die erste große Produktion des Theaterprojekts International.
Aufführungen
- Premiere: 24. November 2017, 20 Uhr – Kulturladen Loni-Übler-Haus, Nürnberg
- Wiederaufnahme: 9. Februar 2018, 20 Uhr – Kulturwerkstatt „Auf AEG“, Nürnberg
Die Nürnberger Nachrichten berichteten am 21. Februar 2018 über die Produktion.
Nächste Aufführung
Ein Kleidungsstück als Titel setzt einen klaren Rahmen: Es geht um etwas, das man sieht, bevor man den Menschen sieht. Farben, Kleidung, Auffälligkeit – daran entscheidet sich im Alltag oft, wie jemand behandelt wird, lange bevor ein Wort gefallen ist.
„Die rote Jacke“ gehört zu den frühen Produktionen, mit denen wir über Nürnberg hinaus wahrgenommen wurden; die Nürnberger Nachrichten berichteten im Februar 2018 darüber. Für eine Gruppe ohne festes Haus ist so ein Bericht mehr als Eitelkeit – er entscheidet darüber, wie voll der Saal ist.

