Am 27. April 2016 hatte „Gier“ von Sarah Kane im Nürnberger Künstlerhaus Premiere, eine Koproduktion mit dem Künstlerhaus und der Tafelhalle im KunstKulturQuartier. Ich spielte B. Regie: Nikolaus Struck.
Meine zweite Arbeit an einem Kane-Text – und die schwierigste. Man hat keine Figur, an der man sich festhalten kann. Man hat einen Buchstaben.
Das Stück
Mit „Gier“ verlässt Kane die Form des gebauten Stücks endgültig. Es gibt keine Handlung im üblichen Sinn, sondern ein Konzert aus Stimmen und Gedanken, aus Flüstern und Schreien. Die Bühnensituation löst sich in reine Dichtung auf, die einen Sog entwickelt.
Die Figuren heißen A, B, C und M. Sie kommen von nirgendwoher und gehen nirgendwohin, haben keinen Ort und keine Zeit – und sind trotzdem von schmerzhafter Präsenz. Deutsch von Marius von Mayenburg.
Die Presse
Die Nürnberger Nachrichten besprachen die Produktion am 29. April 2016. Hier der Zeitungsausschnitt:

Das Team
A: Boris Wagner. B: Irfan Taufik. C: Katrin Seidel. M: Ulrike Reinhold.
Dramaturgie: Hartfried Kaschmieder. Regieassistenz: Anja Fiedler. Inszenierung: Nikolaus Struck.
Aufführungsrechte: Rowohlt Verlag, Reinbek.
Trailer
Stückinformationen, Besetzung und Pressestimmen: Das Theaterprojekt Nürnberg. Regie bei allen genannten Produktionen: Nikolaus Struck.

