Am 22. März 2012 hatte „Die Insel“ von Athol Fugard in der Nürnberger Fertigungshalle Premiere. Ein Zwei-Personen-Stück: Markus Fisher spielte John, ich spielte Winston. Regie: Nikolaus Struck.
Das Stück
Winston und John sind politische Gefangene auf einer Gefängnisinsel. John verbüßt eine langjährige Strafe, Winston lebenslänglich. Tagsüber verrichten sie sinnlose schwere Arbeit, abends proben sie in ihrer Zelle eine Aufführung von „Antigone“ für einen Unterhaltungsabend.
Winston gefällt es überhaupt nicht, dass er eine Frau spielen soll. John versucht leidenschaftlich, ihn vom Wert des Vorhabens zu überzeugen. Dann wird John ins Büro des Direktors gerufen.
Fugard schrieb den Text 1973 mit Blick auf die Apartheid in Südafrika. Geblieben ist ein Porträt von Menschen, die für ihre Überzeugung ihre Freiheit riskieren und sich trotz Folter und Demütigung ihre Würde nicht nehmen lassen. Für mich war das keine historische Angelegenheit.
Die Presse
Die Nürnberger Nachrichten besprachen die Produktion am 24. März 2012. Hier der Zeitungsausschnitt:

Das Team
John: Markus Fisher. Winston: Irfan Taufik.
Kostüme: Veronika Stünkel. Videodesign: Thomas Szymczak. Regieassistenz: Stephanie Braun. Inszenierung: Nikolaus Struck.
Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.
Bilder


Fotos: Das Theaterprojekt Nürnberg
Video
Stückinformationen, Besetzung und Pressestimmen: Das Theaterprojekt Nürnberg. Regie bei allen genannten Produktionen: Nikolaus Struck.

