Am 28. März 2019 hatte „Gesäubert“ von Sarah Kane in der Tafelhalle Nürnberg Premiere. Ich spielte Graham. Regie: Nikolaus Struck.
Für das Theaterprojekt war es die dritte Auseinandersetzung mit dieser Autorin, für mich die dritte Kane-Rolle nach dem Soldaten in „Zerbombt“ und B in „Gier“.
Das Stück
Wie weit geht ein Mensch aus Liebe? Ist er bereit, sich quälen und verstümmeln zu lassen, sich aufzulösen oder sein Geschlecht zu wechseln, um sich in den anderen zu verwandeln? Und wie weit geht einer, der unbeschränkte Macht über andere hat und dabei selbst von einer unerfüllten Sehnsucht gepeinigt wird?
Sechs Personen treffen in einer namenlosen Anstalt aufeinander, die nirgendwo liegt. Sie verwandeln sich einander an und lösen sich ineinander auf. Kanes Darstellung menschlicher Extremsituationen gipfelt hier in einer Spirale aus Grausamkeit, hinter der wie in allen ihren Arbeiten die Frage nach der unbedingten Liebe steht.
Deutsch von Elisabeth Plessen, Nils Tabert und Peter Zadek.
Die Presse
Die Nürnberger Nachrichten besprachen die Produktion am 30. März 2019. Hier der Zeitungsausschnitt:

Das Team
Graham: Irfan Taufik. Tinker: Markus Fisher. Carl: Eckhard Ischebeck. Rod: Mattis Nolte. Grace: Ulrike Reinhold. Robin: Rauand Taleb. Frau: Katrin Seidel.
Dramaturgie: Hartfried Kaschmieder. Kostüme: Nina Neuner. Videodesign: Miho Kasama. Lichtdesign: Stephan Scheiderer. Regieassistenz: Jana Lindner. Inszenierung: Nikolaus Struck.
Aufführungsrechte: Rowohlt Verlag, Reinbek.
Produktionsfotos: Sebastian Autenrieth.
Stückinformationen, Besetzung und Pressestimmen: Das Theaterprojekt Nürnberg. Regie bei allen genannten Produktionen: Nikolaus Struck.
Bilder



Produktionsfotos: Sebastian Autenrieth

